Jandelsbrunner Musikanten
Wia’s früher mal war …

Wia’s früher mal war …

Bereits im ausgehenden 18. Jahrhundert wurde eine Blaskapelle in Wollaberg unter der Leitung von Johann Pöschl, Schreinermeister, und unter der Stabsführung von Herrn Eder, Volksschullehrer in Wollaberg, erwähnt. Hauptsächlich wurden Gottesdienste und Fronleichnamsprozessionen musikalisch umrahmt.

Leider löste sich diese Formation wieder auf, vermutlich bedingt durch die Wirren des 1. Weltkrieges.

1927 erfolgte dann eine erneute Gründung einer Blaskapelle mit 9 Mann unter der Leitung von Fritz Gruber. Der Beginn des 2. Weltkrieges setzte auch dieser Gruppe ein jähes Ende: 5 Mitglieder waren im Krieg gefallen.

Die eigentliche Neugründung der jetzigen Jandelsbrunner erfolgte dann nach Kriegsende 1945 (Initiatoren: Josef Blösl und Ludwig Sellner). Christian Kaspar aus Schimmelbach leitete die Kapelle, bis 1946 Hans Götz aus Jandelsbrunn die mittlerweile 12 – 15-köpfige Gruppe durch Höhen und Tiefen führte und der Kapelle den heutigen Namen gab.

1979 übernahm Max Fasser, ein erstklassiger Militärmusiker aus Waldkirchen, den Probenbetrieb, bis er 1989 aus gesundheitlichen Gründen den Dirigentenstab kurzfristig an Oliver Wurster aus Breitenberg abgab. Kurz danach konnte 1990 mit Herbert Pilger aus Kaltwasser ein exzellentes Eigengewächs am Flügelhorn und an der Trompete als musikalischer Leiter gewonnen werden.

Jetzt kam frischer Wind in die Kapelle: es wurden Weichen gestellt für den Ausbau zum modernen Blasorchester mit Saxofonsax, Keyboard, Gitarre, E-Bass und Rhythmusgruppe.
Wir konnten nun auch ein viel breiteres Repertoire abdecken und neben bayerisch-böhmischer Blasmusik und Marschmusik auch die volkstümliche Ecke, Schlager und neuere Hits in unser Programm aufnehmen.

Die Leitung übernahm 2004 Alexander Watzl, unser damaliger 1. Trompeter, der uns auch mit mährischer Blasmusik in Berührung brachte. Herbert übernahm den Probenbetrieb des „modernen“ Ensembles.

2006 übernahm unser jetziger Leiter, Max Kandlbinder, den Probenbetrieb und brachte neue Akzente ein: der mährische Stil wurden ausgebaut, Tanzlmusi-Formationen ausprobiert und immer wieder neue Literatur aufgelegt.

Wir proben jeden Freitag in der alten Schule in Heindlschlag und freuen uns jederzeit über neue Mitglieder. Einfach vorbeikommen oder mit uns Kontakt aufnehmen!

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